Gestaltung und Prozesse

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Ausstellungsdesign
Café Haberland

Geschichte mit U-Bahnanschluss

Das Café Haberland zur jüdisch geprägten Geschichte des Bayerischen Viertels befindet sich im architektonisch überarbeiteten U-Bahnhof Bayerischer Platz. Großfläche Informationen mit Aussicht. Klare Farbgebung und moderne Typografie sind die Grundelemente unserer Ausstellungsgestaltung für das Café Haberland. Die großflächige Stadtplangestaltung an der Südseite des Glasfassade mit über 20 Quadratmetern Größe taucht bei Sonnenlicht das Café in einen angenehm warmen Farbton.


Integration von Ausstellung und Kaffeehausatmosphäre

Die bewegte und bewegende Geschichte dieses Stadtquartiers und seiner Bewohner zeigt an zahlreichen Medienstationen in Ton-, Bild- und Filmdokumenten das Zeithistorische Portal Café Haberland.

»Die visuelle Arbeit von BAR M bietet eine professionelle gestalterische Übersetzung unserer Idee von der Verbindung zwischen Cafe und thematischer Auseinandersetzung.«

Monica Geyler-von Bernus, Vorstand des Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart

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Das liberale Pendant zum Scheunenviertel

Im Bayerische Viertel lebten Künstler, Wissenschaftlerinnen und Prominente.  Die Verfolgung der Juden unter den Nationalsozialisten bereitete der herausragenden Zusammensetzung ein Ende: Giselle Freund, Gottfried Benn, Claire Waldoff, Eduard Bernstein, Inge Deutschkron, Rudolf Breitscheid, Albert Einstein, Erich Fromm, Karl Hofer, Arno Holz, Alfred Kerr, Egon Erwin Kisch, Emanuel Lasker, Kurt Pinthus, Erwin Piscator, Billy Wilder,  Carl Zuckmayer.

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Leitfrage der Ausstellungsgestaltung: Was tun die Menschen heute im Café?

Auftraggeberin Monica Geyler-Bernus vom Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart erläutert die Integration von Ausstellung und Kaffeehausatmosphäre im Tagesspiegel: »Was tun die Menschen heute im Café? Das war die Leitfrage. Viele lesen immer noch Zeitung, Printkrise hin und her.« Anstelle von Zeitungen an den klassischen Holzstöcken laden im Café Haberland Geschichtsmagazine zur Lektüre – im Stil von Tageszeitungen.

Auch der Schritt zu Kopfhörern und Medienstationen mit Bildschirmen, über die die Gäste anhand von Hördokumenten und einem kleinen Filmarchiv tiefer in die Geschichte einsteigen, ist nicht weit, wo es heute üblich ist, mit Smartphone und Laptop im Café zu sitzen. »Dass Gastronomie und Ausstellung sich so verbinden, ist einmalig«, sagt Monica Geyler-Bernus.


 

»Die visuelle Arbeit von BAR M bietet eine professionelle gestalterische Übersetzung unserer Idee von der Verbindung zwischen Cafe und thematischer Auseinandersetzung. Die Ausstellungselemente sind klare, moderne Kontrapunkte zur klassischen Cafémöblierung und geben den Besucher*innen Orientierung.«

Monica Geyler-von Bernus, Vorstand des Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart

 

Unsere Leistungen: Ausstellungsgestaltung für das Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart e.V. in Zusammenarbeit mit Nayeli Zimmermann / SV Associates sowie Ben Jander und John Möller von BG5. Ausstellungsdesign, Entwicklung eines Farbkonzepts, Raumplanung mit Materialauswahl, grafische Ausgestaltung und Herstellungsbetreuung. Wandabwicklung im Treppenhaus und auf der Dachetage im Cafébereich, Gestaltung von Medientischen, Wand-Audioeinheiten, einem transluzenten Stadtplan, großformatige Zeitungen auf haltbarem Spezialpapier zur Vertiefung der Inhalte und Faltblatt mit Stadtplangestaltung. Direktdruck auf Multiplexplatten und Eigenkonstruktion für Medientische und integrierte Audioeinheiten mit Zeitungshalterung. www.cafe-haberland.de